Mechanische Verhütungsmittel verhindern, dass Spermien in die Gebärmutter eindringen können
Als mechanische Verhütungsmethoden bezeichnet man Verhütungsmittel, die das Eindringen von Sperma in die Gebärmutter verhindern. So können Samenfäden und Eizellen gar nicht erst in Kontakt kommen.
Mechanische Verhütungsmittel verhindern eine Schwangerschaft ohne den Einsatz von Hormonen – so können auch Mädchen und Frauen, die die Pille, die Hormonspirale oder andere hormonelle Methoden nicht vertragen, sich sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen.
Kondome und Femidome (Frauenkondome) sind dabei die einzigen Verhütungsmittel, die auch vor Geschlechtskrankheiten schützen. Man sollte sie also zusätzlich anwenden, um wirklich rundum geschützt zu sein.
Welche Vorteile haben mechanische Verhütungsmethoden?
Mechanische Verhütungsmethoden ...
sind spontan anwendbar
sind rezeptfrei
sind häufig günstig und vielerorts zu erwerben
sind auch bei Magen-Darm-Erkrankungen sicher anzuwenden
verhüten ohne Hormone – sie greifen also nicht in den natürlichen Zyklus der Frau ein
sind auch für Frauen geeignet, die hormonelle Verhütungsmittel nicht vertragen
kann man mit hormonellen oder chemischen Verhütungsmethoden kombinieren und so die Sicherheit erhöhen
können teilweise vor Geschlechtskrankheiten schützen (Femidom und Kondom)
Welche Nachteile haben mechanische Verhütungsmethoden?
Mechanische Verhütungsmethoden ...
erfordern Disziplin – du musst vor dem Sex daran denken, sie anzuwenden
erfordern teilweise Übung in der Anwendung
haben teilweise einen niedrigen Pearl-Index
müssen sorgfältig aufbewahrt (Einmalanwendungen) oder gepflegt werden