Verhütungspflaster

Das Verhütungspflaster ist eine hormonelle Verhütungsmethode. Es ist circa 5 mal 5 cm groß und wird direkt auf die Haut geklebt. So gibt es kontinuierlich Gestagen und Östrogen an die Haut ab, durch welche die Hormone dann in den Blutkreislauf gelangen.

Das Verhütungspflaster wirkt wie die Pille und macht eine Schwangerschaft praktisch unmöglich. Der Pearl-Index liegt, ähnlich wie bei der Antibabypille, bei 0,75 – 0,9.

Das Verhütungspflaster wird auf den Bauch, den Po, die Oberschenkel oder den Oberkörper (ausser auf die Brust) geklebt. Alle sieben Tage muss das Pflaster gewechselt werden. Nach 21 Tagen macht man eine „Pflasterpause“ von sieben Tagen, in der die Periode einsetzt.

Das Verhütungspflaster ist generell für alle Frauen geeignet, die auch mit der Pille verhüten können. Man erhält es auf Rezept in der Apotheke, eine Monatspackung kostet 15 – 20 Euro, bei einer Dreimonatspackung musst du mit 40 – 50 Euro rechnen.

Welche Vorteile bietet das Verhütungspflaster?

Das Verhütungspflaster ...

  • bietet eine Woche lang sicheren Schutz

  • ist meistens gut verträglich

  • bietet auch bei Magen-Darm-Erkrankungen sicheren Schutz

Was sind die Nachteile des Verhütungspflasters?

Das Verhütungspflaster ...

  • verursacht bei 20 Prozent der Anwenderinnen Hautreizungen

  • erhöht – wie die Pille – das Venenthromboserisiko

  • bietet keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten

  • kann eine schmerzhaftere Regel verursachen