Die Virusinfektion Gonorrhöe, häufig auch Tripper genannt, wird vor allem durch ungeschützen Geschlechtsverkehr oder durch die Mehrfachbenutzung von Sexspielzeug übertragen. Bei Frauen können durch den Virus Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, der Eileiter oder der Eierstöcke entstehen – im schlimmsten Fall kann dadurch eine Unfruchtbarkeit hervorgerufen werden.
Die Verhütungsmöglichkeiten der heutigen Zeit sind vielfältig, häufig jedoch mit Nebenwirkungen, hohen Kosten und/oder strenger Disziplin verbunden. Wer sich diese Faktoren ersparen will und endgültig mit der Familienplanung abgeschlossen hat, dem kann mit einer sogenannten Sterilisation geholfen werden. Eine Sterilisation ist bei Mann und Frau gleichermaßen möglich.
Die Dreimonatsspritze oder auch Depot-Spritze ist ein Langzeitverhütungsmittel, das nur in Ausnahmefällen vom Frauenarzt verschrieben wird. Sie enthält das Hormon Gestagen in einer hohen Dosis und hemmt den Eisprung über einen Zeitraum von ca. 8 – 12 Wochen.
Die Kupferspirale (auch Intra-Uterin-Pessar genannt) ist ein kleines T-förmiges Kunststoffgebilde, das mit Kupferdraht umwickelt ist. Sie wird vom Frauenarzt in die Gebärmutterhöhle eingesetzt, wo sie auf mehrere Arten eine Schwangerschaft verhindert:
Durch die freigesetzten Kupferionen werden eingedrungene Samenfäden unbeweglich gemacht, sodass sie die Eizelle gar nicht erst erreichen können.