Bei dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) handelt es sich um körperliche Beeinträchtigungen und Stimmungsschwankungen vor dem Eintreffen der nächsten Periode. PMS führt bei vielen Frauen zu einer Einschränkung der Lebensqualität.
PMS tritt etwa zehn bis vierzehn Tage vor der nächsten Periode auf. Die Symptome verstärken sich, bis sie am Tag der Blutung wieder verschwinden.
Folgende Beschwerden können auftreten:
Schlaf- und Konzentrationsstörungen
Depressionen
Stimmungsschwankungen
Spannungsgefühl in den Brüsten
Kopfschmerzen
Bauchschmerzen, Blähungen
Heißhungerattacken
Wassereinlagerungen (z.B. in den Knöcheln)
Manche Frauen haben nur sehr wenige Symptome bis gar keine, andere werden dagegen von sehr vielen oder besonders stark geplagt. Bei sehr starken Beschwerden spricht man von einer Prämenstruellen Dysphorischer Störung (PDMS), der schwersten Form des PMS. Die Ursachen des PMS sind immer noch sehr umstritten.
Wahrscheinlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
Gynäkologische Erkranken wie z.B. Endometriose
Störungen im hormonellen Gleichgewicht wie z.B. ein erhöhter Östrogenspiegel
Psychische Faktoren wie Stress, Schlafstörungen und Despressionen
Die falsche Ernährung: zu viel Akohol, Koffein und Nikotin und ein zu hoher Zuckerkonsum
Zur Vorbeugung sollte man möglichst Stress und psychischen Druck vermeiden. Meist lässt sich einer PMS mit gesunder Ernährung entgegenwirken - wie z.B. Verzicht auf Koffein, Schokolade, Alkohol und Nikotin und sportlichen Aktivitäten. Gegen die psychischen Symptome empfehlen sich Yoga oder andere Entspannungsübungen.