Mit Sicherheit hast auch du eine Menge Fragen rund um das Thema "Sexualität". Hier werden sie dir beantwortet - schau doch einmal nach, ob deine Frage schon dabei ist!
Ein Mädchen kann ab der ersten Menstruation, die zwischen dem elften und vierzehnten Lebensjahr auftritt, schwanger werden. Der Körper ist nun geschlechtsreif und produziert Eizellen, die ohne Verhütung von den Spermien befruchtet werden und somit eine Schwangerschaft entstehen lassen können.
Aber Achtung: der Eisprung, der eine Schwangerschaft möglich macht, findet schon kurz VOR der ersten Regelblutung statt. Verhütung ist also ein Muss, auch wenn du deine Periode vielleicht noch nicht hast.
Regenbogenfarben sind ein Symbol der homosexuellen SzeneAuch wenn du dich nicht zum anderen Geschlecht hingezogen fühlst muss es nicht unbedingt heißen, dass du homosexuell bist. Vor allem in der Pubertät findet diese Phase statt. Man ist neugierig, interessiert sich für das eigene Geschlecht und möchte vielleicht etwas ausprobieren. Dadurch sollte man sich nicht verunsichern lassen.
Falls diese Phase über einen längeren Zeitraum hinweg auftritt, solltest du dir Gedanken machen, ob du dich mehr zu deinem eigenen, als zum anderen Geschlecht hingezogen fühlst; mit wem macht der Sex mehr Spaß und in welcher Situation fühlst du dich wohler?
Nein, wenn du dich weiterhin so wohlfühlst und weißt damit umzugehen, musst du nicht zum Frauenarzt. Die meisten Mädchen gehen zum ersten Mal zum Frauenarzt, wenn sie Beschwerden (Unterleibsschmerzen) haben oder die Pille verschrieben haben möchten.
Wenn du magst, kannst du mit einem Frauenarzt oder einer Frauenärztin einen Termin zum Gespräch ausmachen, um ihn bzw. sie kennenzulernen und um dir die Praxis einmal anzuschauen. So bist du vielleicht nicht so aufgeregt, wenn du dich das erste Mal tatsächlich untersuchen lässt.
Grundsätzlich ja. Es ist jedem selbst überlassen, ob es für einen angenehm ist oder als störend empfunden wird. Bei regelmäßiger Pilleneinnahme besteht in der siebentägigen Pause keine Gefahr auf eine mögliche Schangerschaft. Mädchen, die unregelmäßig verhüten, sollten ein Kondom benutzen, da der Zyklus noch instabil und unregelmäßig ist.
Viele Jungs denken, dass ihr Penis zu klein ist. Dabei ist die Penisgröße von Mann zu Mann sehr unterschiedlich und sagt nichts über das Lustempfinden aus – nicht über das des Mannes und nichts über das seiner Partnerin. Manche Frauen finden einen kleinen Penis sogar ansprechender.
Die Größe des Penis beträgt bei Erwachsenen im schlaffen Zustand etwa sieben bis zehn Zentimeter, erigiert ist er ungefähr elf bis achtzehn Zentimeter lang. Es gibt auch Männer, die einen Penis von über 20 cm (im erigierten Zustand) haben – das kommt aber nur selten vor. Nur einer von 10.000 Männern hat einen 25 cm langen Penis.
Von der Länge eines schlaffen Penis kann man nicht auf die Größe im steifen Zustand schließen. Manche haben empfindlichere Nerven und somit stärker zurückgezogene Schwellkörper, dadurch wirkt der Penis kleiner.
Die kleinsten Penisse sind die sogennanten Mikropenisse, die nur ca. 3 - 5 cm lang sind. 0,6% der männlichen Babies werden mit einem Mikropenis geboren, was z.B. durch Testosteronmangel oder eine Störung des Nervensystems hervorgerufen werden kann. Rechtzeitig entdeckt, kann der Penis durch eine Hormonkur zum Wachstum angeregt werden. Männer mit einem Mikropenis können zwar keinen Sex haben, aber dafür sind sie im Liebesspiel oft umso kreativer.
Wenn du deinen Penis messen willst, miss die Länge des erigierten Penis wenn du am stärksten erregt bist. Das Maßband oder Lineal legst du an der Peniswurzel an und misst bis zur Penislänge.
Zu einem richtigen Bruch (Knochenbruch) kann es nicht kommen, da der Penis ein Schwellkörper ohne Knochenbau ist.
Eine Penisfraktur (Penisbruch) kann entstehen, wenn ein steifer Penis umgebogen, geknickt oder gestoßen wird und so die Schwellkörper im Inneren einreißen. Es kommt zu Blutergüssen, die von einem Facharzt behandelt werden sollten.
Nein. Der Durchmesser mancher Penisse kann natürlich mal etwas größer ausfallen, dann ist es besonders wichtig, dass du genügend erregt bist und die Scheide dadurch feucht ist. In diesem Fall solltest du Gleitgel benutzen, die du in jeder Drogerie kaufen kannst - so gleitet der Penis besser in die Scheide.
Es kann auch sein, dass du dich unsicher fühlst und unbewusst die Beckenbodenmuskulatur anspannst, somit kann ein Eindringen unmöglich oder schmerzhaft sein. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr eine angenehme, romantische Atmosphäre schaffen. Wie wäre es, mit einer entspannenden Partnermassage anzufangen?
Das spricht für eine Scheideninfektion. Allgemeine Symptome sind: übermäßiger Scheidenausfluss, geschwollene Schamlippen, die jucken, und eine schmerzhafte Scheide.
Auf jedenfall solltest du einen Frauenarzt aufsuchen, er wird dir eine passende Behandlung vorschlagen und gegebenenfalls Scheidenzäpfchen verschreiben.
Ein wasserlösliches Gleitgel ist auch für Kondome gut geeignetBei zu geringer sexueller Erregung können Schmerzen auftreten, da die weiblichen Genitalien noch keinen optimalen Schutzfilm produzieren konnten und die Scheide zu trocken ist. Hat man in diesem Zustand Geschlechtsverkehr kann es zu Schleimhautirritationen und Schmerzen, entweder schon beim Eindringen oder erst nach dem Geschlechtsverkehr, kommen. Versuche es daher ersteinmal mit einem wasserlöslichen Gleitgel oder extrafeuchten Kondomen, beides kannst du in jeder Drogerie kaufen.
Falls du das Gefühl hast, die Schmerzen entspringen einer anderen Ursache, lasse dich von deinem Arzt beraten.
Das erste Mal ist nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden. Wenn aber doch beim ersten Geschlechtsverkehr Schmerzen auftreten, hängt es mit dem Jungfernhäutchen (Hymen) zusammen, das dabei einreißen kann.
Die Entjungferung kann aber schon vorher zufällig erfolgt sein, z.B. beim Sport oder Einführen eines Tampons. Manche Mädchen besitzen auch gar kein Jungfernhäutchen.
Die Art des Jungfernhäutchens unterscheidet sich von Frau zu Frau in Größe und Stärke. Meistens gilt aber: je entspannter beim ersten Mal, desto weniger wird man von dem Einreißen des Jungfernhäutchen bemerken.
Für das "Erste Mal" gibt es keinen passenden Zeitpunkt. Wenn ihr euch bereit fühlt und vielleicht schon vorher beim Petting herausgefunden habt, was dir und deinem Partner gefällt, wird es euch helfen, entspannter an die Sache heranzugehen.
Sprecht vorher ab, was ihr möchtet und wie weit ihr gehen wollt, wer sich um die Verhütung kümmert und wie ihr verhüten wollt.
Seid nicht enttäuscht, wenn das "Erste Mal" nicht wie gewünscht verläuft, auch Sexualität braucht Zeit und Erfahrung und vor allem Vertrauen.
Während der Pubertät verändert sich der Körper: er produziert mehr Testosteron, welches die Talgdrüsen zur vermehrten Bildung von Fett (Talg) anregt.
In schlimmen Fällen kann dies in Akne ausarten. Produkte aus Drogeriemärkten helfen bei Akne nicht, in einigen Fällen können sie sie sogar verschlimmern.
Wenn du Probleme mit deiner Haut hast, egal ob nur einige Pickel auftreten oder ob du das Gefühl hast, du könntest Akne haben, wende dich am besten an einen Facharzt. Er kann dir die verschiendenen Möglichkeiten zur Behandlung erläutern und eine passende Therapie vorschlagen.
Bisexualität bezeichnet eine sexuelle Neigung zu Frauen, aber auch zu Männern. In der Regel führt man sexuelle Erlebnisse oder Partnerschaften mit beiden Geschlechtern gleichermaßen aus.
Viele Frauen z.B. fühlen sich zu ihrem Geschlecht hingezogen und leben ihre lesbischen Beziehungen aus, wollen aber dennoch nicht auf den sexuellen Kontakt mit Männern verzichten (z.B. wegen einem Kinderwunsch).
In der Nacht füllt sich die Harnblase langsam mit Urin. Da er nicht abfließen kann, bekommt "mann" eine Erektion. Der steife Penis verhindert, dass der Verschluss der Harnblase sich öffnet und Urin ausfließen kann.
Ein Aufwachen am Morgen mit einem steifen Penis hat also nichts mit sexueller Erregung zu tun.
Bei der Vorhautverengung (Phimose) lässt sich die Vorhaut nicht mehr über die Eichel zurückschieben. Man unterscheidet eine angeborene (primäre) und erworbene (sekundäre) Verengung. Bei einer Behandlung wird die Vorhaut erweitert oder entfernt. Liegt eine schwach ausgeprägte Vorhautverengung vor, ist eine Therapie mit Cortisonsalbe möglich.
Wenn diese Therapie nicht anschlägt muss ein operativer Eingriff erfolgen.
Verschiebungen von etwa acht Tagen sind nicht schlimm, sie sind bedingt durch Stress, Wetterwechsel oder Veränderung von täglichen Gewohnheiten. Hatte man vorher sexuellen Kontakt ohne zuverlässige Verhütung, besteht ein Verdacht auf eine Schwangerschaft und man sollte einen Frauenarzt aufsuchen.
Potenzsteigernde Medikamente können bei Erektionsstörungen helfenDie Erektile Dysfunktion (ED) oder auch Impotenz ist eine schwerwiegende Erkrankung.
Zuerst sollte man herausfinden, ob die Impotenz organische (Diabetes, koronare Herzkrankheit) oder psychologische (Druck, Stress) Ursachen hat.Ein Besuch beim Urologe kann dies abklären. Wenn es einen psychologischen Hintergrund hat, kann eine Sexualtherapie mit Paarbezug hilfreich sein.
In den meisten Fällen helfen auch schon potenzsteigernde Medikamente, wie Viagra, die vom Arzt verschrieben werden.
Damit bezeichnet man einen Samenerguss im Schlaf. Wenn Männer tagsüber sexuell erregt waren und keinen Orgasmus hatten, ist die Wahrscheinlichkeit größer, nachts einen feuchten Traum zu haben.
Mangelnde Libido wird bei Frauen als Frigidität verstanden. Bei Männer liegt es meistens nicht an der Libido, sondern an Erektionsstörungen.
Libidomangel kann verschiedene Ursachen haben, wie:
Depressionen
Magersucht
Aber auch psychosoziale Ursachen, wie:
Sorgen und Überforderung im Beruf und Familie
fehlende Zuneigung
unausgetragene Probleme
Wenn andauernde sexuelle Lustlosigkeit vorliegt, sprich mit deinem Frauenarzt, wie auch bei den Erektionsstörungen kann sie organische oder psychologische Hintergründe haben und sollte abgeklärt werden.
Das könnte mit mehreren Faktoren zusammenhängen. Zum einem gibt es physische Gründe, viele Frauen kommen durch einfache vaginale Stimulation nicht zum Orgasmus – sie wünschen sich z.B., beim Sex zusätzlich am Kitzler berührt zu werden. In dem Fall lohnt es sich, andere Stellungen auszuprobieren.
Aber auch Müdigkeit oder Krankheit können in Zusammenhang damit stehen. Zum anderen gibt es psychische Gründe. Vielen Frauen fällt es schwer, beim Sex abzuschalten und sich fallen zu lassen. Probiere selbst aus, was dir gefällt und was nicht, schaffe eine entspannte Situation und setzt euch nicht unter Druck.
Die Ursache ist harmlos. Nach einer Erektion ist der Verschluss der Harnröhe noch nicht vollständig freigegeben, der Urin muss sich durchpressen, reizt die Harnröhre und lässt ein brennendes Gefühl entstehen.
Sollten Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Wasserlassen öfter vorkommen, sollte man einen Arzt aufsuchen, um jegliche Geschlechtskrankheiten auszuschließen.
Am besten rasierst du dich unter der Dusche mit Rasiergel. Eine Trockenrasur ist nicht zu empfehlen. Zur Nassrasur trägst du das Gel auf die entsprechenden Bereiche auf und lässt es etwa zwei Minuten einwirken, damit die Haare schön einweichen.
Wenn die Intimhaare noch etwas länger sind, kannst du sie zuerst mit einer Schere stutzen, sie danach in Haarwuchsrichtung rasieren und erst dann entgegengesetzt der Haarichtung, um unnötige Schmerzen zu vermeiden.
Wenn du dich regelmäßig rasierst, werden immer weniger Pickel und Hautirritationen auftreten.
Falls doch einmal Irritationen auftreten sollten, benutze eine Wund- und Heilsalbe.
Bei sexueller Erregung sendet das Gehirn Nervenimpulse aus dem Rückenmark bis zum Steißbein und die Muskelfasern des Penis entspannen sich. Es fließt nun mehr Blut in die Schwellkörper des Penis, sie dehnen sich aus, drücken die Venen ab und verhindern so das Zurückfließen des Blutes. Durch den Blutstau richtet sich der Penis auf und wird steif.